Auf dieser Seite werden Cookies verwendet. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert Inhalte und Werbung anzuzeigen. Indem Sie die Seite nutzen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weitere Infos

OK

WCO und CooperVision gründen Partnerschaft

06.07.2021

Der World Council of Optometry (WCO) und CooperVision kündigen eine globale Partnerschaft an, um das Bewusstsein für das Fortschreiten der Myopie zu erhöhen und Kontaktlinsenspezialisten zu ermutigen, einen einheitlichen Versorgungsstandard für das Management kindlicher Myopie in die tägliche Praxis zu integrieren.

«Myopie ist wohl die am weitesten verbreitete Epidemie, mit der sich die globale Gemeinschaft der Kontaktlinsenspezialisten konfrontiert sieht. Doch trotz der zunehmenden Prävalenz und des Schweregrads der mit der Myopie verbundenen Augenerkrankungen und deren Auswirkungen auf die Augengesundheit, gibt es keinen einheitlichen Versorgungsstandard, um das Fortschreiten der Myopie zu reduzieren. Dies schadet unserem Berufsstand, den Betroffenen und der öffentlichen Gesundheit», sagt Paul Folkesson, Präsident des World Council of Optometry. «Gemeinsam mit dem Unternehmen CooperVision, das in den letzten zehn Jahren maßgeblich an der Entwicklung des Myopie Managements beteiligt war, können wir einen noch stärkeren Einfluss ausüben, indem wir Informations-Plattformen, Hilfsmittel und Unterstützung bereitstellen, die für das weitere Vorgehen notwendig sind.»

Bei einer Myopie, allgemein als Kurzsichtigkeit bekannt, werden parallel einfallende Lichtstrahlen bedingt durch eine Zunahme der axialen Augenbaulänge vor statt auf der Netzhaut gebündelt. Es wird vorausgesagt, dass bis zum Jahr 2050 das Sehvermögen von etwa fünf Milliarden Menschen weltweit betroffen sein wird, was mehr als einer Verdoppelung der heutigen Anzahl entspricht. Das Fortschreiten der Myopie wird mit in späteren Lebensjahren auftretenden Augenerkrankungen in Verbindung gebracht, wie z. B. Katarakt, Netzhautablösung, Glaukom und myopische Makuladegeneration.

Die Definition und Förderung des Versorgungsstandards durch die gemeinsame Initiative wird sich, ohne Voreingenommenheit gegenüber bestimmten Versorgungsmethoden an evidenzbasierten Ansätzen orientieren. In vielen Fällen waren die neuesten Erkenntnisse in Bezug auf frühzeitige Intervention, Management und Korrektur der Myopie in bestimmten Bereichen und Ländern bisher nicht weithin zugänglich oder wurden nicht aktiv umgesetzt. Die Partnerschaft zwischen der WCO und CooperVision wird eine globale Informationsquelle schaffen, die neben anderen Inhalten, die in den kommenden Monaten gesondert bekannt gegeben werden, auch mehrsprachige Informationen und Programme für das Myopie Management umfasst.

«Der World Council of Optometry und CooperVision teilen die gemeinsame Vorstellung von einer Welt, in der die Myopie bei jungen Menschen effektiv gemanagt und nicht nur korrigiert wird», sagt Gary Orsborn, OD, Vice President of Global Professional, Medical & Clinical Affairs bei CooperVision. «Der WCO hat eine überzeugende und angesehene Stimme innerhalb der globalen optometrischen Gemeinschaft, und wir sind begeistert, mit ihr bei diesem wichtigen Thema zusammenzuarbeiten.»

Meistgeklickt

Der Schweizer Optiker im September

  • Nachhaltigkeit – auch im Optikgeschäft ein Thema
  • Augenheilkunde: Heilung bei lange unheilbaren Augenerkrankungen
  • Forschung: Eine neue Grundlage für personalisierte Medizin
  • Betriebsführung: Sind Webinare die Alternative zum Präsenzseminar?
zum ePaper
Bleiben Sie auf dem Laufenden
Die kompetente Fachzeitschrift der Branche und das ofizielle Organ des OPTIKSCHWEIZ und des Schweizerischen Berufsverbands für Augenoptik und Optometrie (SBAO)

 

Schweizer Optiker trägt das Gütesiegel «Q-Publikation» vom Verband Schweizer Medien