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FRIDA – ein Bild von einer Brille

06.07.2021

Diese Mischung aus Brille und Kunstobjekt hört auf den Namen FRIDA. Götti Schweiz hat sie als Limited Edition zusammen mit dem Grafikpopstar Stefan Sagmeister herausgebracht. Inspiriert von der legendären Augenbrauenpartie der weltberühmten Künstlerin Frida Kahlo.

Die Brille FRIDA ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Grafikdesigner Stefan Sagmeister und der Schweizer Eyewear-Marke Götti Switzerland. Gläser, Bügel und Scharniermechanismen sind so unaufdringlich gestaltet, dass nur ein einziger Pinselstrich zurückbleibt. Die Gläser sind photochromatisch und verändern die Lichtabsorption von 12 Prozent in Innenräumen auf 85 Prozent bei Sonneneinstrahlung. Sie bieten hundertprozentigen Schutz gegen UVA/UVB-Strahlen und verfügen über eine antireflektierende Innenbeschichtung.

Sonnenbrille: Götti Dimension
Front: additiv gefertigtes Polyamid
Bügel: Edelstahl LITE 
Farbe: Ash / Silver
Gläser: Photochromatisch grau
Limitierte Auflage: 300 Stück 
Preis: EUR 515

Die Geschichte hinter der Geschichte

«Ich habe den ersten Teil meines letzten Sabbaticals in Mexiko-Stadt verbracht, einem der pulsierendsten Orte der Welt mit Film, Kochen, Architektur und Design, der vor neuen Ideen nur so strotzt. Die meisten Dinge, die ich liebte, wurden in den letzten 5-10 Jahren hergestellt, was bedeutete, dass ich die Macher zum Abendessen treffen und fantastische Gespräche darüber führen konnte, was ist, was sollte und was getan werden könnte. Über all dem schwebte Frida Kahlo - nicht als Teil des Gesprächs, sondern als Präsenz für den unerbittlichen touristischen Konsum. Ihre Allgegenwart stellt ihren Ehemann Diego Rivera weit in den Schatten, es ist ihr Bild auf dem Mist, der in allen Souvenirläden verkauft wird. Sie ist für Mexiko-Stadt das, was Klimt für Wien und Mozart für Salzburg ist: fantastische Künstler, die alle durch unerbittliche Überbelichtung bedeutungslos gemacht wurden. Warum sollte man also eine Brille entwerfen, die nach ihr benannt ist, um sie noch bekannter zu machen? Sie gehört zu den wenigen Künstlern, deren Ruhm so groß war, dass ihre Gesichtszüge - wie Salvador Dalis Schnurrbart oder Andy Warhols Perücke - zu einem visuellen Signifikanten, einem Logo, wurden... Als Designer, der von der Entstehung und Entwicklung solcher Logos fasziniert ist, schien es mir nur logisch, eines davon in ein Produkt zu verwandeln. Es gefiel mir besser als Andy, das Sofa mit den silbernen Perücken. Oder Salvador, die Maske.»

Stefan Sagmeister

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