Augenoptik während der COVID-19-Krise

Der Bundesrat stuft die Situation in der Schweiz aufgrund der Coronavirus-Krise als ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz ein. Öffentlich zugängliche Einrichtungen sind bis 19. April 2020 für das Publikum geschlossen. Das gilt jedoch nicht für Fachgeschäfte für medizinische Hilfsmittel, so z.B. für Brillen, Kontaktlinsen oder Hörsysteme.

Eine kurze Internetrecherche zeigt: Die allermeisten Fachgeschäfte für Augenoptik und Optometrie in der Schweiz haben derzeit auf Notfallbetrieb umgestellt. Die Kunden werden jeweils gebeten, sich auf der Webseite ihres Optikers über die noch angebotenen Dienstleistungen und Öffnungszeiten zu informieren. Es werden nur die dringendsten Leistungen – meist gegen Voranmeldung oder online – angeboten.


In Deutschland präsentiert sich die Situation unterschiedlich: Mehr als 95 Prozent der Augenoptiker haben während der Corona-Krise geöffnet. Das ergab die Blitzumfrage des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) unter etwas mehr als 1500 mittelständischen augenoptischen Betrieben im März dieses Jahres (Quelle: DAZ). Gut 30 Prozent der Betriebe haben auf eine Notversorgung nach Terminvergabe umgestellt, knapp 42 Prozent bieten einen verkürzten normalen Betrieb an, während gut zwölf Prozent weiterhin normal geöffnet haben. Gründe für die Einschränkungen sind vor allem die geringe Kundenfrequenz (82,7 %), gefolgt vom Schutz der Mitarbeitenden und Kunden (65,6 %). Zwei Drittel der Befragten (66,6 %) wollen ausserdem keine behördlich angeordneten Schliessungen.  Allerdings dürften auch diese Zahlen aufgrund der aktuellen Entwicklung zwischenzeitlich bereits wieder zu revidieren sein.


Möglicherweise könnte auch für Schweizer Augenoptiker ein Testvertrag über 3 Monate bei brillen.de eine Option darstellen, mit zusätzlicher Unterstützung und Kundenangeboten besser über die Runden zu kommen? Mehr Infos dazu gibt es hier. Kennen Sie ähnliche Initiativen von Schweizer Organisationen oder Unternehmen? Bitte melden Sie uns diese, damit wir in einem nächsten SO-Newsletter darüber informieren können.

 





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