An Zürichs bester Lage erhalten Brillen ein zweites Leben

Coronakrise, Klimakrise, Umweltkrise: Nachhaltige Konzepte und Strategien sind das Thema, das die Konsumenten derzeit rund um den Globus beschäftigt. Ist es in Zukunft noch vertretbar, die «alte» Brille einfach beiseite zu legen, oder – wie es leider in 97% der Fälle geschieht - zu entsorgen? Spenden ist eine Möglichkeiten, erneuern eine andere. Das Zürcher Start-up «Glasblick» schenkt Lieblingsbrillen ein zweites Leben und ist trotz Schweizer Handwerksarbeit günstiger als der Discount-Optiker.

Wenn sich irgendwann die Sehstärke ändert oder wenn die Gläser verkratzt sind, möchte man sich nur ungern von dem Brillengestell trennen, an das man sich gewöhnt hat. Doch genau das ist meistens der Fall: Weltweit landen 97% aller getragenen Brillen im Abfall, obwohl sie meist in einwandfreiem Zustand wären. Das muss (oder darf) nicht sein. Und dass dies nicht sein müsste, beweist das innovative Start-up «Glasblick». Die cleveren Augenoptiker recyceln Brillen an Zürichs bester Lage. Tatsächlich ist es nicht nur nachhaltiger sich neue Gläser in die bestehende Brille einarbeiten zu lassen, es ist auch noch bis zu 60% günstiger als beim herkömmlichen Optiker. Den Preisunterschied erreicht der Online-Optiker dank dem Verzicht auf grosse Ladenlokale und der unkomplizierten Abwicklung via Postversand.

Erfolgreiches Optik-Startup
Die Idee zu Glasblick kam der Augenoptikerin Elise Hausammann und dem Informatiker Dennis Hausammann während einer Weltreise in Bali. Die Plastikberge, die täglich an die Sandstrände der Insel gespült wurden, hat die beiden dazu gebracht, sich mehr mit dem Thema Umwelt auseinanderzusetzen. Aus dem Wunsch, ihre Fähigkeiten zu vereinen und ein Unternehmen zu gründen, welches etwas Gutes für die Umwelt und ihre Mitmenschen tut, entstand die Vision zu Glasblick. Nur ein Jahr nach der Weltreise realisierten die beiden Gründer zusammen mit dem ehemaligen Atelier-Chef von Götte Optik, Matthias Ries, ihre Vision und schenken seither getragenen Brillen ein zweites Leben. Was 2018 als Idee an den Stränden von Bali entstand, ist heute eines der erfolgreichsten Optik-Startups der Schweiz.

Qualitätsgläser aus Basel
Die hochwertigen Gläser, die dabei zum Einsatz kommen, reisen dafür nicht um nicht um die halbe Welt, sondern einzig von Basel, wo das Traditionsunternehmen Holzer Optik diese herstellt, bis in den Kreis 1, wo Glasblick die massgeschneiderten Produkte anfertigt. Einzig die Materialien der Budgetlinie sowie die Einstärkengläser stammen aus dem nahen Ausland. Es können so auch Verglasungen mit hohen Korrektionswerten und speziellen Veredelungsbeschichtungen realisiert werden. he Lieferung nach Hause. 

Zweites Leben für die Lieblingsbrille
Dank Glasblick muss sich der umweltbewusste Konsument nicht mehr von seiner liebgewonnenen Brille trennen und spart damit sogar noch Geld. Möchte er sich aber irgendwann doch ein neues Gestell auf die Nase setzen, kann er seine alte Brille ebenfalls kostenlos an Glasblick senden. Diese wird an «Brillen Weltweit» weitergegeben, eine Hilfsorganisation, welche Brillen an Menschen abgibt, die sich keine leisten können.

Glasklare Vision
«Wir glauben, dass viel zu viele Dinge auf der Welt weggeworfen werden, obwohl sie noch völlig in Ordnung sind. Darum haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Brillen ein zweites Leben zu schenken. Wir bieten unseren Kunden das beste Angebot, um neue Gläser in ihre Brillen machen zu lassen. Ausserdem sammeln wir nicht mehr benötigte Brillen ein und lassen sie jenen zukommen, die sich keine Brille leisten können. Mit Glasblick möchten wir aktiv dazu beitragen, gutes Sehen für alle erschwinglich zu machen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen», lautet das Credo von Elise und Dennis Hausammann.

 





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