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Business

ZEISS setzt Massstäbe bei der virtuellen Fassungsanprobe

09.05.2022

2018 im D/A/CH-Markt eingeführt, ist ZEISS VISUFIT 1000 heute weit mehr als ein Gerät zur 3D-Zentrierdaten-Erfassung. Der mit den Daten erstellte 3D-Avatar vom Kopf des Brillenkäufers – also seines digitalen Zwillings – bietet inzwischen ganz neue Möglichkeiten der virtuellen Fassungs- und Brillenglasanprobe. Für ZEISS Partneroptiker wie für Brillenkäufer.

Die neun Kameras des ZEISS VISUFIT 1000 generieren 45 Millionen datengenaue Bildpunkte, aus denen der digitale Zwilling berechnet wird, der unter anderem der digitalen Brillenglaszentrierung dient. Doch mit dem Modul der virtuellen Fassungs- sowie Brillenglasanprobe hat ZEISS seine Geräteplattform und auch die Funktionalität des digitalen Zwillings erheblich erweitert .

Völlig neues und modernes Einkaufserlebnis durch virtuelle Fassungsanprobe

Dem digitalen Zwilling kann der Optiker im Ladengeschäft Fassungen aus dem neuen virtuellen Fassungskatalog anprobieren, die er nicht physisch im Laden verfügbar haben muss. Somit steht nicht nur für den Optiker, sondern auch dem Brillenkäufer ein viel grösseres Marken- und Modell-Portfolio zur Verfügung. Doch nicht nur das: ZEISS hat einen Algorithmus integriert, der bei der Fassungsberatung hilft. Die Anwendung generiert automatisch Vorschläge für Fassungen, die zu Kopfgrösse, Gesichtsform, Teint, Pupillenabstand und Haarfarbe des Brillenträgers beziehungsweise seines digitalen Zwillings passen. Diese Funktionalität verstärkt das Einkaufserlebnis. «Wir bieten unseren ZEISS-Partnern und deren Kunden ein einzigartiges, virtuelles Erlebnis. Denn nicht nur unser 3D-Avatar ist grafisch aufwändig erstellt, unser Fassungskatalog ist es auch», sagt Georg Baur, zuständig für das Produktmarketing von Vision Technology Solutions, ZEISS Vision Care Deutschland. Weiter ergänzt er: «Alle im Katalog befindlichen Brillenfassungen werden mit Hilfe einer eigens von ZEISS entwickelten Technologie digitalisiert. Diese ermöglicht es, jedes noch so kleine Detail, die Strukturen der unterschiedlichen Materialien und Farben sehr präzise und detailgetreu darzustellen. Stand heute setzen wir mit unserer ZEISS Technologie neue Massstäbe bei der virtuellen Fassungsanprobe», ergänzt Georg Baur.

Doch die Fassungen allein machen den Brillenkauf noch nicht aus. Der Brillenkäufer kann sich auch sämtliche Brillenglasvarianten anzeigen lassen, wie ZEISS PhotoFusion in aufgehelltem und verdunkeltem Zustand, diverse Entspiegelungen oder verspiegelte Glasvarianten in den verschiedenen Fassungen. «Die neue Brille soll rundum gefallen. Und ZEISS VISUFIT 1000 wird unseren ZEISS-Partnern helfen, ihren Kunden bereits im Ladengeschäft die fertige Brille virtuell in ihrem Gesicht zu zeigen», so Baur. Das ermögliche auch ein Upselling von Brillengläsern oder den Mehrbrillenverkauf klassischerweise bei den Sonnenbrillen.

Weiterer grosser Benefit: die virtuelle Zentrierung

War es bislang nötig, bei der Zentrierung Punkte wie die Pupille, den Hornhautscheitelabstand oder das Kastenmass der Fassung zu ermitteln, entfallen diese mit der virtuellen Zentrierung durch den ZEISS VISUFIT 1000 gänzlich, sowohl für Einstärken-, als auch für Mehrstärkengläser. Denn durch die Masshaltigkeit des Avatars und der Fassungen liegen diese Parameter bereits vollständig vor, und der Optiker kann somit im Anschluss die fertige Brille – Fassung inklusive Brillengläser – direkt bei ZEISS bestellen.

ZEISS hat  weltweit mit zahlreichen renommierten Fassungsherstellern Partnerschaften geschlossen, und jeden Monat kommen neue Partner hinzu. Damit wächst auch der Fassungskatalog kontinuierlich. 

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