Weltneuheit beim automatisierten Augen-Screening

Präventive Glaukom-Erkennung mittels Algorithmus, eine neue, günstigere und schnellere Methode für das Glaukom-Screening. Die dänische RetinaLyze System A/S (Ltd.), Softwareherstellerin für Augen-Screening und Marktführerin für Software im Bereich des Netzhaut-Screenings, führt einen neuen Service für das Augen-Screening ein. Es handelt sich dabei um eine auf künstlicher Intelligenz basierenden Erkennung von Glaukomen unter dem Namen «RetinaLyze Glaucoma»

«Dieser neue Service wird die Art der Durchführung des Augen-Screenings zur Erkennung von Glaukomen revolutionieren. Es war schon immer unser Ziel, das Augen-Screening der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und unseren Kunden einfache, effiziente und schnelle Lösungen bei der Durchführung von Augen-Screenings zur Erkennung von Augenkrankheiten bieten zu können», sagt Michael Anthonsen, CEO von RetinaLyze System Switzerland GmbH. 

 

Warum sollte das Augen-Screening zur Erkennung von Glaukomen zugänglicher gemacht werden?
Glaukom ist weltweit die häufigste Ursache für irreversible Blindheit. 2013 wurde die Zahl der Menschen mit Glaukom auf 64,3 Millionen geschätzt. Bis 2020 wird diese auf 76 Millionen und bis 2040 auf 111,8 Millionen ansteigen. Während bislang für Glaukome keine Heilmittel bekannt sind, kann Blindheit oder der signifikante Verlust der Sehkraft, die durch Glaukom verursacht werden, verhindert werden. Vorausgesetzt, die Krankheit wird in ihren frühen Stadien erkannt. In seiner häufigsten Form, dem primären chronischen Offenwinkelglaukom, verläuft der Verlust der Sehkraft unerkannt, langsam und progressiv. Es wirkt sich typischerweise zuerst auf die Seitensicht (peripheres Sehen) aus, während es fortschreitet, geht das zentrale Gesichtsfeld verloren.

 

Regelmässige, präventive Augenuntersuchung ist wichtig
Derzeit stellen regelmässige Augenuntersuchungen die beste Form der Prävention gegen signifikante Glaukomschäden dar. Je früher die Krankheit entdeckt wird, desto einfacher und günstiger ist es, das Fortschreiten der Krankheit zu stoppen. Das Ziel des RetinaLyze-Systems ist es, Augen-Screenings der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Um dies zu verwirklichen, werden mithilfe des RetinaLyze-Systems die Kosten jedes einzelnen Screenings gesenkt und auch der Preis und die Komplexität der für die Durchführung von Augen-Screenings erforderlichen Technik reduziert. Der neue Algorithmus von RetinaLyze Glaucoma macht es ausserdem Augenspezialisten wie Augenärzten, Augenoptikern und Krankenschwestern möglich, Glaukom-Screenings durchzuführen. RetinaLyze Glaucoma analysiert die Netzhautbilder automatisch. Es kann das Risiko eines Glaukoms berechnen und sofort das Ergebnis liefern. Der gesamte Prozess betrifft ausschliesslich das von den Fundus-Kameras erfasste Bild. Ein Gesichstfeldanalysator oder Tonometer ist nicht erforderlich. 

 

Teil einer umfassenden Webanwendung
RetinaLyze Glaucoma ist Teil der RetinaLyze-Webanwendung. Diese bietet eine benutzerfreundliche, automatisierte Analyse der Netzhautbilder zur Erkennung früher Anzeichen einer möglichen diabetischen Retinopathie, einer AMD oder eines Glaukoms, sowie eine integrierte Telemedizin-Lösung. Die Benutzerfreundlichkeit sowie die Einfachheit der Augenuntersuchung und das schnelle Ergebnis machen den RetinaLyze-Service in Kliniken und Praxen für Optometrie aller Grössenordnungen zum idealen Tool für das Augen-Screening. 

 

Die Markteinführung im deutschsprachigen Raum wird auf der opti in München vom 12. bis 14. Januar am Stand 525 von RetinaLyze, Halle C4, stattfinden.  Anfang 2018 wird RetinaLyze den RetinaLyze Glaucoma Service starten. Weitere Informationen über RetinaLyze Glaucoma sind zu finden auf  www.retinalyze.ch

 

RetinaLyze System A/S (Ltd.)
RetinaLyze System A/S ist ein 2013 gegründetes Unternehmen der Medizintechnik, das weltweit in 35 Ländern vertreten ist. Es bietet Experten im Bereich des Augen-Screenings als Entscheidungshilfe bahnbrechende Tools an, um dieses effizient und schnell zu machen.  Alle Algorithmen und Services haben eine CE-Kennzeichnung und wurden klinisch validiert und patentiert. 

 





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