Warum den Flur voller Schuhe, aber nur eine Brille?

Qualität und moderate Preise spielen bei OWL Optics eine wichtige Rolle. Die handgearbeiteten Rahmen aus mattiertem Azetat sprechen eine klare, reduzierte Formsprache. Das Modell «Eins» zum Beispiel – sexy und unisex – tut dies auf stilsichere, grafisch anmutende Weise. David Kamp und Lars Neckel, vormals Mykita-Designer, stecken hinter dem sympathischen Label. Beide sind getrieben von der Frage: Warum haben Brillenträger den ganzen Flur voller Schuhe, aber nur eine Brille?

Am allerschönsten daran aber ist: OWL Brillen haben nichts mehr mit der exzentrischen Ausstattung für den Nerd gemein. Stattdessen sind sie vornehme Gestelle, die an die Vierziger- und Fünfzigerjahre erinnern, an Buddy Holly oder Truman Capote, sich nicht in den Vordergrund drängen und die ihrem Träger dennoch den Freigeist bescheinigen, sich für ein kultiviertes Modell entschieden zu haben. Nachdem die Strassen bisher bevölkert schienen von Menschen, die aussehen als hätten sie am Morgen blindlings zur falschen Brille gegriffen – zu gross, zu schwer, zu hässlich –  ist das Terrain nun bereinigt. Brillenträger sind wieder Brillenträger. Und Brillen wieder Brillen.  Sie heissen so, wie sie aussehen: Eins, Zwei, Drei, Vier und Fünf.





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