Tomatensuppe und Marylin Monroe

Es gibt Menschen, die man sich ohne Brille gar nicht vorstellen kann. Zu ihnen gehört der weltberühmte Grafiker und Künstler, den wir diesmal im Wettbewerb «Prominente Brillenträger» suchen – es ist der wohl weltweit bekannteste amerikanische Künstler der Neuzeit. Gut für ihn, dass seine Brillen immer wunderbar modern und zugleich zeitlos aussahen. So sehr, dass man sie auch heute noch gerne tragen möchte.

Am 6. August 1928 wird der begnadete Maler, Grafiker, Designer, Filmemacher und Hauptvertreter der Pop-Art  in Pittsburgh, Pennsylvania/USA, geboren. Als Kind tschechoslowakischer Einwanderer trägt er den Vornamen «Andrew». Nach einer Lehre als Schaufensterdekorateur studiert er von 1945 bis 1949 am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh Pictorial Design, Kunstgeschichte, Soziologie und Psychologie. Ab 1949 lebt er in new York. Die ersten künstlerischen Bilder entstehen 1960, bis dahin verdient er seinen Lebensunterhalt als Werbegrafiker für Modemagazine, Illustrator und Schaufensterdekorateur. 1962 richtet der Künstler sein Atelier – die später weltberühmte «Factory» – ein, in dem Mitarbeiter und Freunde an der «Produktion» von Kunst mitarbeiten. Die ersten Serien mit «Campbell’s Soup Cans» und «Coca Cola Bottles» entstehen. 1962 nimmt er an der Ausstellung «The New Realists» in New York teil.


Soupcan  Andy Warhol Marylin


Im Siebdruckverfahren, das bisher als absolut unkünstlerisch galt, und mit Acrylfarbe fertigt er Bilder an, für die er als Vorlagen Pressefotos von tragischen Unfällen oder Flugzeugabstürzen und ähnlichem verwendet. Daneben bildet er als Karton- und Holzskulpturen kommerzielle Verpackungen von Alltagsprodukten nach. Es sind jedoch nur vordergründig belanglose Abbilder gewöhnlicher Alltagsgegenstände – in Wahrheit sucht er nach den Zeichen des Verfalls der Konsum- und Massenkultur seiner Zeit. In den 1960er Jahren beschäftigt der Künstler und Designer vermehrt mit dem Medium Film. Seine spezielle Filmästhetik besticht durch einfache Technik, lange, statische Kameraeinstellungen sowie den Verzicht auf Schnitt oder Montage. Ab 1966 arbeitet er auch an Nachtclub-Shows mit der Rockband «Velvet Underground». In den 1970er Jahren entstehen zahlreiche Porträts berühmter Persönlichkeiten, darunter «Elvis Presley» (1964), «Jackie Kennedy» (1965), «Marilyn Monroe» (1967) und «Mao Tse Tung» (1972). 1968 wird er durch ein Attentat mit einer Schusswaffe lebensgefährlich verletzt. Ab 1984 arbeitet er auch an gemeinsamen Projekten mit Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente. Der weltberühmte Künstler stirbt am 22. Februar 1987 in New York.


Wie heisst der Meister der Pop-Art mit Vor und Nachnamen? Wenn Sie es wissen, schreiben Sie eine Mail an fachmedien@nzz.ch. Absender nicht vergessen!  Mit etwas Glück gewinnen Sie einen Büchergutschein im Wert von 30 Franken!

 





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