RetinaLyze: Mit Künstlicher Intelligenz Alzheimer erkennen

RetinaLyze System A/S (Ltd.) arbeitet mit zwei Universitäten zusammen, um die nächste Generation von Augenscreening-Algorithmen zu entwickeln. Damit sollen zukünftig Krankheiten wie Alzheimer in Netzhautbildern erkannt werden können. Das in Dänemark ansässige Medizintechnikunternehmen, das sich auf die Screening-Software für die Netzhautbildgebung spezialisiert hat, wurde dazu vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Region Mitteldänemark mit finanziellen Mitteln ausgestattet.

Das Geld wird für die Erforschung und die Entwicklung neuartiger, auf Künstlicher Intelligenz basierender Lösungen für die automatisierte Untersuchung und Erkennung von Krankheiten und Pathologien eingesetzt. Die bestehende automatisierte Screening-Lösung und das Telemedizinmodul von RetinaLyze System ermöglichen es den Augen-Screening-Spezialisten, effiziente, zugängliche und schnelle Augenuntersuchungen für diabetische Retinopathie (DR), AMD und Glaukom durchzuführen. Kunden, die das System nutzen, haben bereits mehrere Fälle von schweren und lebensbedrohlichen Krankheiten gefunden, die eine sofortige Behandlung erfordern, darunter Tumore, Ödeme, arterielle Hypertonie und gutartige intrakranielle Hypertonie – neben DR, AMD und Glaukom.

 


Altersbedingte Makuladegeneration erhöht das Risiko für Alzheimer
Die Alzheimerkrankheit (AD) ist eine chronische neurodegenerative Erkrankung, welche die Ursache für 60 bis 70 Prozent  aller Fälle von Demenz ist. Neuere Forschungen zeigen, dass es Zusammenhänge zwischen häufigen degenerativen Augenerkrankungen wie DR/AMD/Glaukom und Alzheimer gibt. Laut einer Studie, an der 3877 Patienten, die von der University of Washington School of Medicine nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurden, haben Patienten mit altersbedingter Makuladegeneration, diabetischer Retinopathie oder Glaukom ein 40 bis 50 Prozent höheres Risiko, an Alzheimer zu erkranken, als Patienten ohne Augenerkrankungen. Ausgehend von diesen und ähnlichen Entwicklungen in der Forschung arbeitet RetinaLyze System aktiv daran, die Fähigkeiten seiner KI-Software zu erweitern, um weitere Krankheiten zu erkennen, einschliesslich solcher, die nicht direkt mit der Netzhaut des Auges zusammenhängen.

 


Zusammenarbeit mit zwei Universitäten und Finanzierung aus dem EFRE
RetinaLyze System A/S (Ltd.) beteiligt sich am Projekt «Innovative Nutzung von Big Data: Deep Learning basierte Bildanalyse», um dieses Ziel weiter zu verfolgen. Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Region Mitteldänemark finanziert. Die Initiative hilft Unternehmen mit grossen Datenmengen, neue Ideen zu entwickeln und neue Produkte mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI) zu entwickeln. Die anderen Projektpartner sind zwei Wissenschaftsinstitute: Visual Computing Lab vom Alexandra Institute (im Besitz des Aarhus University Research Fund) und der Image Analysis Group am Institute for Architecture and Media Technology der Aalborg University sowie drei innovative dänische Technologieunternehmen.

 


Umfangreiche Datenbank wird stetig ausgebaut
Im Rahmen der laufenden Arbeit zur Vorbeugung von Blindheit und zur Steigerung der Effizienz von Augenspezialisten hat RetinaLyze eine umfangreiche Datenbank mit Netzhautbildern aufgebaut, die für die Schulung der neuen KI-Modelle verwendet werden kann. Neben den eigenen Daten werden mehrere öffentliche Datensätze in das Projekt einbezogen, um die klinische Genauigkeit und den ganzheitlichen Ansatz der KI-Modelle weiter zu erhöhen.

 


Medienmitteilung: RetinaLyze A/S, 18.12.2018


Weiterführende Infos: http://retinalyze.ch/retinalyze-erhaelt-mittel-um-krankheiten-wie-alzheimer-mittels-ki-zu-erkennen/

Kontakt: RetinaLyze System (Switzerland) GmbH, Haldenrainstrasse 42, 8404 Stadel - Winterthur, info@retinalyze.ch





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