Die Unerwartete, mit der zu rechnen ist

Wahrscheinlich war es noch nie so einfach, einen Büchergutschein im Wert von Fr. 30.– zu gewinnen. Denn diesmal braucht man wirklich nicht weit zu suchen, um herauszufinden, bei wem es sich bei der abgebildeten Person in unserem Wettbewerb «Prominente Brillenträger(innen)» handelt. Trotzdem dürfte es sich lohnen, noch etwas weiterzulesen, denn zumindest die angefügte Bilderstrecke passt bestens in die lockerere Sommerzeit.

Ihre Dissertation, die die deutsche Spitzenpolitikerin am 8. Januar 1986 am Zentralinstitut der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin-Adlershof einreichte, trägt den stolzen Titel «Dissertation zur Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden». Wow! Die als Angela Dorothea Kasner am 17. Juli 1954 in Hamburg geborene Physikerin arbeitete damals am Zentralinstitut in der Abteilung Theoretische Chemie.  Dabei war schon der Titel ihrer Diplomarbeit von 1978 nicht von schlechten Eltern: «Der Einfluss der räumlichen Korrelation auf die Reaktionsgeschwindigkeit bei bimolekularen Elementarreaktionen in dichten Medien». Sie wurde mit «sehr gut» bewertet. Von daher weiss die heutige deutsche Spitzenpolitikerin also auch mit komplexen Sachverhalten umzugehen.


Bei der Bundestagswahl vom 2. Dezember 1990 errang sie erstmals ein Bundestagsmandat. In allen darauffolgenden sechs Bundestagswahlen wurde sie in ihrem Wahlkreis in Vorpommern direkt gewählt. 1991 bis 1994 war sie Bundesministerin für Frauen und Jugend im Kabinett Kohl und von 1994 bis 1998 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. 1998 bis 2000 amtierte sie als Generalsekretärin der deutschen CDU und ist seit dem 10. April 2000 deren Bundesvorsitzende. Nach dem knappen Sieg der Unionsparteien bei der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 löste sie Gerhard Schröder als Bundeskanzler ab und führte bis 2009 eine grosse Koalition mit der SPD . Nach der Bundestagswahl 2009 ging sie mit der FDP eine schwarz-gelbe Koalition ein, die durch eine erneute grosse Koalition in der Folge der Bundestagswahl 2013 abgelöst wurde. Am 20. November 2016 gab sie bekannt, erneut für den CDU-Parteivorsitz sowie das Amt der Bundeskanzlerin bei der Bundestagswahl 2017 zu kandidieren. Sie wurde dazu am 6. Dezember 2016 vom CDU-Parteitag mit einem Ergebnis von 89,5 Prozent nominiert. Derzeit ist die Politikerin im Zusammenhang mit dem G20-Gipfeltreffen in Hamburg auf allen Medienkanälen präsent.


Dass die Bundeskanzlerin – wenigstens zeitweise – auch Brillenträgerin ist, ist eher weniger bekannt. Und dass sie bei der Wahl ihrer Brille ungefähr die gleich ungeschickte Hand hat, wie bei der Auswahl ihres übrigen Outfits, gibt immer wieder zu Diskussionen und Kommentaren Anlass. Unbestritten aber ist ihr Interesse an technischen Innovationen – und auch da tritt sie, wie die Bilder zeigen, gerne als «Brillenträgerin» in Erscheinung.


Wie heisst die derzeitige deutsche Bundeskanzlerin mit Vor und Nachnamen? Wenn Sie es wissen, schreiben Sie eine Mail an fachmedien@nzz.ch. Absender nicht vergessen!  Mit etwas Glück gewinnen Sie einen Büchergutschein im Wert von 30 Franken!


Angela Brille 06

Angela Brille 05

Angela Brille 03

Angela Brille 02

Angela Brille 01

 





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