Zeit als Lebensenergie

Für Aristoteles war Zeit untrennbar an Veränderung gebunden. Veränderungen geschehen in der Zeit, aber die Zeit selbst verändert sich nicht. Sie ist nicht Bewegung, sondern Mass. Für Daniel Strom ist das Mass aller Dinge die Zeit.

Daniel Strom ist Designer, Uhrmacher und Philosoph. Seine langjährigen Erfahrungen setzt  der in Biel ansässige Schweizer handwerklich wie ästhetisch in seiner eigenen Marke um. Imposante Uhrengehäuse, direkt aus dem Metall geschnitten, fein ziseliert und graviert. Und dort, wo nicht die Skulls das Bild bestimmen, besetzen Erzengel das Profil.
Haltungen, Lebensstil, Anspielungen und Mythen standen auch hinter dem Entwurf Daniel Stroms für seine Kollektion «Agonium». Die Uhren dieser Kollektion tragen Namen wie «Memento Mori», «Carpe Diem», «Draco», «Michaeli» oder «Archangeli». Eher als Antithese, ging es Strom doch um eine Reflexion über die verrinnende Zeit, über die Endlichkeit des Lebens. Werden und Vergehen, Mythen und Legenden, die Wirkung einer höheren Ordnung, die man nicht beherrschen und nicht beeinflussen kann. Die Zeit als Lebensenergie, nicht einfach als etwas, das man misst. Eine Messe des Lebens! Die «Archangeli» zum Beispiel macht bewusst: Wir sind direkt und jederzeit mit unserem Ursprung verbunden, mit der unendlichen Energie und der Weisheit des Urlichts. Aus ihm entsteht unsere Lebenszeit in so vielfältig schillernden Nuancen, so, dass wir aus jeder Sekunde Gutes schöpfen und selbst strahlen können. Die «Archangeli» ist mehr als eine Uhr, sie ist ein Kunstwerk aus massivem Silber und Rotgold, dazu ein Zifferblatt aus Perlmutt – gefertigt in Handarbeit, limitiert. Und kostet 9999 Franken das Stück.


Viso Eyewear
Unter dem Namen «Argonium Viso» fertigt Daniel Strom auch Brillen. Handgearbeitete Hornbrillen im  obersten Segment. Von Hand gefertigt und in kleinen Stückzahlen. Mit Silber-Applikationen, kleinen Skulpturen, die direkt aus der Agonium-Welt stammen, um einen philosophischen und neuen Blick auf die Geschehnisse zu werfen. Ein augenzwinkernder Verweis auf die eigene Endlichkeit. Um uns daran zu erinnern, im Augenblick zu leben und ihn auf ganzer Linie zu geniessen. 2016 wurden die Brillen erstmals einem grösseren Publikum vorgestellt. Sie sollen zukünftig über eine Distributionsfirma im hochwertigen Optiker-Einzelhandel weltweit vertrieben werden. «Wir befinden uns hier in der Anfangsphase»,  steht auf der Website stromwatch.ch zu lesen. Daniel Strom ist auf der Suche nach Investoren: «Ich suche Teilhaber, oder besser noch: Cruizers, Fans, Uhrenfreaks, Biker, Enthusiasten, Freunde, Schmuckliebhaber und Agoniumisten, die mit mir zusammen die Firma nach vorne bringen wollen!»

 

 

 

 

 

 





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